Der Blutschwamm

Unter einem Blutschwamm versteht man in der medizinischen Hinsicht in Hämangiom, welches einen gutartigen Tumor der Blutgefäße darstellt. Der Tumor bildet sich aus neuen Blutgefäßen bzw. wuchert und kann somit an jeder Stelle des Körpers entstehen, welche von Gefäßen durchzogen sind (Haut, Knochen oder Organe). Die häufigsten Regionen sind das Gesicht- wie der Halsbereich aber auch die Leber. Der Blutschwamm wird oftmals gerne auch als Hauterkrankung bezeichnet.

Die Entstehung und Verbreitung

Der gutartige Tumor zeichnet sich dadurch aus, dass er zwar durchwegs wächst, jedoch

Mittels Lasertherapie kann man einen Blutschwamm entfernen

Mittels Lasertherapie kann man einen Blutschwamm entfernen

das umliegende Gewebe nicht angreift bzw. zerstört. Etwa 30 Prozent aller Betroffenen haben bereits nach der Geburt ein Hämagiom – oftmals tritt dieses im Kindesalter aber auch im Erwachsenenalter auf. Bis zum 10. Lebensjahr sollte bei dem Blutschwamm nach der Geburt dieser jedoch vollkommen verschwunden sein. Nur sehr wenig Betroffene sind mit der Tatsache konfrontiert, dass der Tumor weiter wächst und mittels Lasertherapie oder Kältetherapie entfernt werden muss.

Die Arten und Formen des gutartigen Tumors

Beim Blutschwamm werden zwei Formen unterschieden, welche entweder als kapilläre Hämangiome bezeichnet werden (betrifft kleine Gefäße) oder als kavernöse Hämagniome bezeichnet werden (Weitlumigkeit). Im Erwachsenenalter hingegen kann es zu einem sklerosierenden Hämangiom kommen, welches sich als rötlich-blauer Knoten zeigt. Ein Wachstum findet nur sehr gering statt, jedoch bildet sich das Hämangiom nicht zurück, sodass eine Entfernung durchgeführt wird. Wenn bereits mehrere Blutschwämme auftreten, so spricht man in der Regel von einer Hämangiomatose, welche durchwegs als Fehlentwicklung in der Embyonalzeit angesehen werden kann. Weshalb ein Blutschwamm entsteht ist bis dato unklar. Man vermutet, dass eine genetische Veranlagung verantwortlich ist.

Die Therapiemaßnahmen

Da sich der Blutschwamm oftmals selbst zurückbildet und nach einer gewissen Zeit vollkommen verschwunden ist, wird von einer Therapie in der Regel abgesehen. Sollte das Hämangiom jedoch als störend empfunden werden (Gesicht- wie Halsbereich), wird es oftmals mittels Laserbehandlung entfernt. Sollte das Hämangiom ein Organ betroffen haben, so wird dieses nicht behandelt, jedoch unter Beobachtung gestellt, sodass eine regelmäßige Kontrolle ein Leben lang erforderlich ist.

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